Ganz wie es sich gehört, stand ich früh morgens, auf dem Weg zur Arbeit an einer roten Ampel mit meinem Smart. Plötzlich kracht es laut hinter mir und ich bemerkte fassungslos, dass mir doch tatsächlich das Auto hinter mir aufgefahren ist. Warnblinkanlage an, sammeln und vorsichtig aussteigen. Ich geh also zum aufgefahrenen Auto und will wütend die Fahrerin zur Rede stellen. Die ist ebenfalls ausgestiegen und gibt sofort zu, dass sie Schuld hat und es ihr total leid tut. Sie war wohl spät dran und hat nicht acht gegeben. Na toll! Meinem Smart hat man rein äußerlich nicht viel angesehen. Polizei war wohl nicht notwendig. Also hat mir die Fahrerin ihre Versicherungsdaten und Telefonnummern gegeben, sich noch tausendmal entschuldigt und ich konnte meine Fahrt zur Arbeit fortsetzen. Ist schon ein komisches Gefühl nach so einem Crash weiterzufahren.
Aktuelle Blogbeiträge
03 Okt 2011
Konzert am Brandenburger Tor
Geschrieben von Ursula um 13:32 Uhr
Ziemlich spontan haben wir uns gestern entschlossen, auf die Festmeile am Brandenburger Tor zu gehen. Das Wetter war super und die Stimmung gigantisch. Einen Platz im ersten Block haben wir auch noch bekommen und hatten auch genug Platz trotz der Menschenmassen. Bisher kannte ich Jenniffer Rostock ja nicht, aber ich muss sagen, sie hat die Bühne gerockt. Dem jungen Mann, den sie sich auf die Bühne geholt hat, ist mit Sicherheit ziemlich heiss geworden.
Als nächster Act kam Sunrise Avenue auf die Bühne und die Menge zum toben gebracht. Geniale Vorstellung! Culcha Candela heizte die Stimmung noch mehr ein und als krönenden Abschluss noch Mando Diao. Was für ein tolles Erlebnis! Es hat einfach alles gestimmt, das Wetter, die Stimmung, die Menschen. Danke für diesen wundervollen Abend!
28 Sep 2011
Dienstwagen?!
Geschrieben von Ursula um 20:29 Uhr
Es ist einfach unglaublich! Das Berliner Abgeordnetenhaus leistet sich für jede Fraktion im Abgeordnetenhaus einen Dienstwagen! Die Piraten möchten das gern umwandeln in 15 Dienstfahrrädern. Abgelehnt!!! Entweder Auto oder kein Auto!
Frage: Warum muss mit Steuergeldern den Fraktionen ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt werden?
27 Sep 2011
Piraten in Berlin
Geschrieben von Ursula um 21:50 Uhr
Die Piratenpartei hat bei den Wahlen in Berlin ein sensationelles Wahlergebnis erzielt. So toll dieses Wahlergebnis auch ist, es überfordert die Partei auch extrem. Ist es doch im Normalfall so, dass Parteien von unten nach oben wachsen. Soll für Berlin heißen, erst in den Bezirken und dann ins Abgeordnetenhaus. Das Wahlergebnis hat die Piraten extrem kalt erwischt. Nun stehen sie vor der ersten schwierigen Entscheidung! Natürlich ist es total cool ins Abgeordnetenhaus einzuziehen. Aber was kann man dort mit 15 Mandaten erreichen? Man braucht Mehrheiten um Anträge durchzusetzen. Wo sollen die herkommen? In Friedrichshain-Kreuzberg haben die Piraten ihr bestes Wahlergebnis erreicht. Sie hätten Anspruch auf 9 Sitze in der Bezirksverordnetenversammlung und könnten somit auch einen Stadtrat stellen. Leider stehen nur 8 Personen auf der Bezirksliste und von diesen 8 Piraten stehen auch noch 3 auf der Landesliste. So wie es aussieht, werden diese 3 auch ihr Abgeordnetenhausmandat annehmen und somit den Anspruch auf den Stadtratsposten im Bezirk verlieren.
Hat der Wähler das so gewollt? Lieber bezahlte Hinterbänkler als Verzicht auch 2 Mandate im Abgeordnetenhaus und dafür echte Politik im Bezirk machen zu können? Denn sie wissen nicht, was sie tun? So fix wie sie auf der politischen Bildfläche erschienen sind, so schnell können sie auch wieder verschwinden.
19 Sep 2011
Berlin hat gewählt…
Geschrieben von Ursula um 5:32 Uhr
Die Piraten haben in Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ihr bestes Wahlergebnis eingefahren und können sogar einen Stadtratsposten besetzen. Die Grünen sind im neuen Bezirksamt wieder mit 3 Stadträten vertreten und die SPD muss sich nunmehr mit nur noch einem Stadtrat begnügen. Die Linke ist raus.
Wenn das keine erstaunlichen Nachrichten sind. Die nächsten Wochen werden sehr spannend im Bezirk werden.
28 Aug 2011
Oberstdorf 2011
Geschrieben von Ursula um 17:27 Uhr
Pünktlich zum Urlaubsbeginn kam der Sommer zurück und so stand mein diesjähriger Oberstdorf Urlaub wieder unter einem guten Stern. Natürlich habe ich mir wieder einen leichten Sonnenbrand geholt, denn die Sonne in den Bergen brennt schon stärker und bei leichtem Wind spürt man sie nicht sofort. Wir haben wieder tolle Wanderungen gemacht und an 6 Tagen knapp 80 Kilometer Strecke gemacht. Mit 592 Höhenmeter war die Wanderung um den Engenkopf die anstrengenste und wohl auch die Abenteuerlichste. Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Tiefenbach fahren und von dort aus die Umrundung starten. Am Busbahnhof angekommen, mussten wir leider erfahren, dass der Bus erst in einer Stunde wieder in diese Richtung fährt. Also umplanen und zu Fuss von Oberstdorf bis zum Parkplatz der Breittachklamm zur Engenkopfumrundung. Der Aufstieg war wirklich extrem, zumal es auch noch sehr heiß war. Mehr als einmal wären wir am liebsten umgekehrt, aber ich bin nicht der Mensch, der einfach aufgibt und außerdem muss es doch auch irgendwann wieder bergab gehen. Die Wirtin der Alp Hinterenge hat uns dann doch davon überzeugt die Umrundung bei mehr als 30 Grad zu vergessen und uns eine gute Alternative empfohlen. Die neue Strecke ging dann ziemlich steil und steinig bergab und als Highlight konnte ich am Ende noch meine Höhenangst feststellen, denn das letzte Stück Weg ging über künstlich um den Berg gebaute Metallstege mit Treppen hoch und auch runter. Was war ich froh, als ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Der Anstieg bis zur Walserschanze war dann auch noch mal ziemlich heftig. Von dort sind wir dann mit dem Bus bis Oberstdorf gefahren. Der Bus war total überfüllt und der Busfahrer hatte wohl zuviel Sonne abbekommen, denn er steuerte den Bus in einem Höllentempo durch die Kurven.
Alles in allem war es wieder ein super toller Urlaub. Ein paar Bildchen habe ich auch wieder mitgebracht.
09 Aug 2011
Der Himmel über Berlin
Geschrieben von Ursula um 18:25 Uhr
Blick aus meinem Bürofenster auf dunkle Wolken.
Kurze Zeit später in eine andere Himmelsrichtung.
So wechselhaft können derzeit die Ausblicke sein. Jetzt wünsche ich mir aber ein wenig beständigeres Wetter. Steht doch mein Wanderurlaub vor der Tür.
Auf der Autofahrt Richtung Wohnung habe ich heute einen Glücksengel an meiner Seite gehabt. Im Stau sind direkt hinter mir 3 Autos aufgefahren. Ich hörte den ersten Bums, gefolgt vom zweiten und dritten direkt hinter mir. Wenn der Fahrer hinter mir nicht so gut reagiert hätte, wäre ich wohl auch mit dran gewesen. Ich hätte keine Chance gehabt, dem auszuweichen. Glück gehabt!!!
13 Jun 2011
Karneval der Kulturen 2011
Geschrieben von Ursula um 9:21 Uhr
Das Wetter am Pfingstsonntag war perfekt, so dass ein Besuch des Straßenumzuges des Karnevals der Kulturen sich geradezu anbot. Schon die Fahrt mit der U-Bahn zum Mehringdamm war ein Abenteuer, denn nie ist die Bahn so voll, wie bei solchen Großveranstaltungen. Als ich endlich am Ziel angekommen war, hiess es erstmal sich durch Menschenmassen zu drängeln, die einen an das Chaos bei der Love Parade erinnern lassen. Doch irgendwann war mein Ziel erreicht und ich konnte den Umzug direkt vor dem ehemaligen Kreuzberger Rathaus geniessen. Die Stimmung war locker und ausgelassen und die Zeit verging wie im Fluge. Das Chaos drumherum ist zwar nicht wirklich schön, aber man kann wohl nicht alles haben, wenn man so ein Event mitten in der Stadt veranstalten möchte.
Ein paar Impressionen habe ich Euch mitgebracht. So bunt ist Berlin!
02 Jun 2011
“Boris macht Schule”
Geschrieben von Ursula um 17:33 Uhr
Im letzten Jahr ist auch eine Schule in Friedrichshain für dieses neue Format ausgesucht worden. Extra für die Dreharbeiten wurden bezirkliche Sanierungsmaßnahmen unterbrochen und erst später wieder aufgenommen. Als ich dann letzte Woche die Vorschau für diese Sendung gesehen habe, war ich ziemlich entsetzt. Da wurden prügelnde Schüler ohne Respekt, Lehrer, die schon aufgegeben hatten und eine Schule gezeigt, die wie eine Ruine wirkte. Am 31. Mai wurde dann die Sendung ausgestrahlt. Ich hatte schlimmstes befürchtet!
Doch ich war wirklich angenehm überrascht. Das Gebäude war wirklich in einem extrem schlechten Zustand und auf dem Schulhof ging es auch nicht nur friedlich zu (wobei man natürlich gesehen hat, dass die Schüler das Prügeln nur gespielt haben). Boris kam mit einem Team von Profis und hat die Misstände aufgezeigt und Schüler und Lehrer motiviert mitzumachen. Nun stand nicht mehr ödes Lernen auf dem Programm, sondern Wände streichen, den Schulhof aufräumen und umgestalten und eine alte Hausmeisterwohnung wurde zu einem Schülerclub umgebaut. Dem Team ist es gelungen, auch die Schüler mitzunehmen, die vorher gemobbt wurden. Eine rührende Liebesgeschichte hat natürlich auch nicht gefehlt. Ich glaube schon, dass diese Aktion für die Schule etwas nachhaltig bewirkt haben könnte. Denn gemeinsam eine schönere Umwelt zu schaffen, sollte auch den Umgang danach ändern. Was man selber geschaffen hat, zerstört man nicht mehr so leicht. Eine wirklich sehr schöne Aktion, die zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein kann. Viele Schulen sind in einem schlimmen Zustand und das zugewiesene Geld reicht nicht aus um sie alle in einen Top Zustand zu bringen und selbst wenn das möglich wäre, wie lange wäre eine Schule schön? Die gesamte Schule müßte aus eigenem Interesse sorgsam mit ihrer Schule umgehen um möglichst lange etwas davon zu haben.







