Berlin hat ja nun auch endlich Schnee und zudem ist es auch noch bannig Kalt geworden. Da kamen mir gestern nachmittag schon leichte Zweifel, ob es denn so gut ist, mit den Laufkollegen eine Runde vor der Gymnastik zu laufen. Absage kam keine! Na dann probieren wir es halt. Warme lange Hose über die lange Lauftight, Shirt und Jacke, Buf, Mütze und Handschuhe, sollten ausreichen. Die doppelte Hosenlage brauche ich, weil meine Knie sonst einfrieren und das wäre beim Laufen nicht so gut. Am Treffpunkt war dann auch schon Volker in seinem Auto und so konnten wir im Warmen auf unseren Dritten im Bunde warten. Vollzählig versammelt gab es dann eine kleine Lagebesprechung und da wir ja nun schon mal da waren, musste auch gelaufen werden.
Die ersten Schritte im Schnee waren dann auch extrem kalt. Die Mütze tief ins Gesicht gezogen, den Buff vor den Mund, ging es über knirschenden Schnee auf die Runde. Die Finger waren trotz Handschuhen am abfrieren. Nach 2 Kilometern war dann aber eine angenehme Betriebstemperatur erreicht und es war einfach nur eisig schön. Nach 7,5 km war es dann aber auch genug und die heiße Dusche sehr willkommen. Volker, der ohne Mütze und Handschuhen unterwegs war, hatte ein wenig Probleme mit aufgerissener Haut von der Kälte. Bei solchen Bedingungen ist die richtige Ausrüstung doch sehr wichtig. Glatt war es übrigens überhaupt nicht.
Nun freue ich mich auf den Lauftreff am Sonntag im Britzer Garten und vielleicht bekomme ich ja auch mal ein paar schöne Schneefotos hin.
Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen! Man muss schon ziemlich verrückt sein, wenn man die Kälte dem warmen Sofa vorzieht!






19 Dez 2009
Wahre Helden - BerndJott s Notizblock
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[...] Ursula die im eisigen Berlin bei -12° ihre 7,5 Kilometer lief. [...]